Wechsel des Anbieters für die Adressvalidierung

Wie geht man vor, wenn man den Anbieter für die Adressvalidierung wechseln möchte? Werden die Datenbanken von dem vorherigen Anbieter für Adressvalidierung an den neuen Anbieter übermittelt?

Wenn Ihr Anbieter für Adressvalidierung auf dem eigenen Server liegt, wird der neue Anbieter alles bekommen. Bei Webseiten-Anbietern mit Adressvalidierung am Webspace kann es passieren, dass bei einem Wechsel die Datenbank von dem alten Anbieter nicht erfolgreich übermittelt wird, da diese speziell an die Webseite des alten Anbieters angepasst sein kann.

Wechsel der Datenbank inklusive Tücken

Was kann ich tun, wenn die Datenbank vom alten Anbieter nicht erfolgreich an den neuen Anbieter übermittelt werden kann? Wenn die Datenbank vom alten Anbieter nicht erfolgreich an den neuen Anbieter übermittelt werden kann, muss der bisherige Provider entweder einen von der IT-Abteilung des Kunden zertifizierten Export aus der Datenbank erstellen oder aber seine Kundendaten in Microsoft SQL Server 2005 Express Edition importieren. Der Import sollte durchgeführt werden, wenn der bisherige Provider bereit ist, einen Export aus seiner Datenbank vorzulegen.

-Ja. Die Datenbanken von dem neuen Anbieter für Adressvalidierung werden an den vorherigen Anbieter übermittelt.

Wie hoch ist die Verwaltungsgebühr für Ihre Adressvalidierung?

Die Kosten sind abhängig von der jeweiligen Situation.

Habe ich eine Kündigungsfrist bei meinem Anbieter für die Adressvalidierung oder kann ich den Wechsel zu dem neuen Anbieter unverzüglich durchführen?

Nein, es gibt keine bestimmte Kündigungsfrist. Die Adressvalidierung ist durch das neue Gesetz zur Datenschutzgrundverordnung bereits wirksam.

Es ist jedoch anzumerken, dass bei einem Wechsel den Anbieter die Widerspruchsfrist des bisherigen Providers beachten muss und der neue Provider von dem vorherigen Provider die Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer erhalten muss.

Kann ich meine Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer auch durch eine Datenschutzerklärung des neuen Anbieters wieder zurücknehmen?

Nein, die Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer ist nicht widerrufbar. Diese kann nur bei Vorliegen von Gründen gemäß § 21 Absatz 1 oder 2 BDSG erfolgen.

Das Rücknahmeverlangen richtet sich zunächst an den bisherigen Provider. Der Provider muss die Anfrage des bestehenden Kunden innerhalb von einer Woche entsprechend arbeiten.

Wenn der Provider dem Rückrufverlangen nicht entspricht, so hat der Kunde das Recht, die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten sowie deren Übermittlung an den neuen Provider unter Beachtung der Angemessenheit zu verlangen.

Ich habe die Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer erteilt, aber wenn ich den Wechsel zu dem neuen Anbieter unverzüglich durchführen möchte, ist dies nicht möglich. Wie kann ich den neuen Anbieter in diesem Fall weiterhin als Erlaubnis für die Datensammlung einsetzen?

Nach § 21 Absatz 2 BDSG kann die Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer widerrufen werden, wenn Gründe vorliegen. Diese Gründe liegen beispielsweise vor, wenn der bestehende Kunde aufgrund von Umständen glaubhaft macht, dass seine Interessen am Schutz personenbezogener Daten überwiegen oder dass seine Interessen am Schutz personenbezogener Daten unter anderen Umständen überwiegen.

Kann ich meine Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer auch durch eine Datenschutzerklärung des neuen Anbieters wieder zurücknehmen?

Das ist nicht möglich, wenn der neue Anbieter die Erlaubnis für die Datensammlung erteilt hat.

Kosten

Muss ich mit Mehrkosten rechnen, wenn ich den Anbieter für Adressvalidierung wechsle? Ja, es können Mehrkosten entstehen, da der neue Anbieter eventuell eine andere Preisstruktur hat als der vorherige Anbieter.

Muss ich bei dem neuen Anbieter eine Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer erteilen?

Nach § 21 Absatz 2 BDSG kann die Einwilligung zum Verbraucherdatentransfer widerrufen werden, wenn Gründe vorliegen. Diese Gründe liegen beispielsweise vor, wenn der bestehende Kunde aufgrund von Umständen glaubhaft macht, dass seine Interessen am Schutz personenbezogener Daten überwiegen oder dass seine Interessen am Schutz personenbezogener Daten unter anderen Umständen überwiegen.

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