Den Wehlheidern hängt seit eh und je der Ruf besonderer Eigenwilligkeit und ausgeprägten Selbstbewußtseins an, dem Stadtteil der Ruf, “ein gewisses Chaos” (Prof. Kopetzky) auszustrahlen.
Selbst die örtlichen Konservativen müssen sich anstrengen, diesen Eigenarten gerecht zu werden, um sich von dem Geruch zu befreien, keine echten Wehlheider zu sein.
Diese, schmähten die neidischen Nachbarn, seien »meistens arme Dienstleute und Fröner« und verfügten nur über »eingeschränkte Verstandeskräfte«. Was die »Wehlheider Jungen vielbesungen« nicht weiter stört, sind sie doch »Wagenrungen«, wie die Ortshymne mitteilt. Mit Wort und Tat, die Legende besagt mit Wagenrungen (Bestandteil eines Leiterwagens), widersetzen sich die Wehlheider seit Jahrhunderten allen Übergriffen auf ihr Territorium, untermauern sie ihren Anspruch auf die Unverletzlichkeit ihres Ortes und träumen von der Wiedervereinigung mit den verlorenen Gemarkungsteilen »Vorderer Westen« und »Auefeld«.
Starten wir mit unserem Rundgang an der Ecke Wilhelmshöher Allee und Wehlheider Platz: Zur ersten Rundgangstation
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